Unsere Ziegen

Bereits im November 2021 ziehen 50 Bunte Deutsche Edelziegen und zwei Jungböcke in unser Gewächshaus nach Blumenthal.

Unterbringung
Moment mal… Ein Gewächshaus für Ziegen?! Ja, genau! Ein ganz normales Gewächshaus wird den Ziegen als erste Behausung in Blumenthal dienen. Natürlich müssen ein paar Einbauten gemacht werden, um die Ziegen von der empfindlichen Folienhaut fernzuhalten und den Tunnel zu beschatten. Ansonsten ist das Gewächshaus trocken und luftig, hat einen Auslaufbereich im Freien und ist damit schon mal sehr gut als Ziegenheim geeignet. Wenn die Herde in 2-3 Jahren gewachsen ist bauen wir für die große Herde einen großzügigen, modernen Holzstall. Und das Ziegen-Gewächshaus wird dann die Gärtnerei weiter nutzen.

Aufzucht
Bereits im Frühling 2022 erwarten wir den ersten eigenen Nachwuchs, denn dann werden die ersten Zicklein geboren. Die ersten Wochen dürfen Mütter und Zicklein ungestört genießen, was auch im Bio-Bereich nicht selbstverständlich ist. Danach gehen sie mit dem “Kindergarten” auf die Weide. Ab da werden wir die Muttertiere melken und leckere Milchprodukte für euch herstellen.

Streicheln erlaubt
Zum Kennenlernen der von sich aus sehr neugierigen Tiere seid ihr herzlich zu uns eingeladen. Wir werden dafür ein Streichelgehege einrichten, aus dem sich die Ziegen bei Bedarf zurückziehen können. Da Ziegen gerne klettern, werden wir im Außenbereich auch Klettermöglichkeiten aufstellen. Die Ziegen bekommen bei uns vor allem frisches Gras sowie Laub von Büschen und Bäumen, ergänzt mit etwas regionalem Getreide (alles natürlich in bester Bioqualität), zu fressen.

Unsere Schweine

Ab Frühsommer 2022 bereichern neben den Ziegen noch einige Schweine das Blumenthaler Hofleben. Sie werden vor allem die beim Käsen anfallende Molke fressen. Zusätzlich bekommen sie regionales Getreide.

Haltung
Die Schweine werden wir ganzjährig auf Kleegras im Freiland halten. Dabei können sie allen arttypischen Verhaltensweisen, wie suhlen, wühlen, rennen und miteinander spielen nachgehen. Sie bekommen Holzhütten als Unterschlupf und genügend wärmendes Stroh, um auch im Winter nicht zu frieren. So wachsen sie zu robusten, gesunden Tieren heran.

Und wir machen nicht den Bock, sondern das Schwein zum Gärtner: Die Schweine bekommen Weidestücke auf den Flächen der Gärtnerei. Sie wühlen mit ihren kräftigen Rüsseln in der Erde und graben so unsere Feldstücke um, fressen dabei noch allerhand Wurzelunkräuter und lockern den Boden auf. Wenn sie ihre Arbeit auf einem Feldstück getan haben, müssen wir im Idealfall nur noch mit dem Grubber die Unebenheiten einebnen und können direkt wieder Gemüse oder andere Kulturpflanzen einsäen.

Das Fleisch der Tiere soll im Hofladen verkauft sowie im Gasthaus zu besonderen Gerichten verarbeitet werden.